Zum 200. Geburtstag von Johann Strauß: Einmal Wien und Zurück

26.10.2025 um 15:00 Uhr | Bayerisches Nationalmuseum – Mars-Venus-Saal

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Beschreibung

Das Programm

Johann STRAUSS (1825–1899)

Walzer „An der schönen blauen Donau“ (1866), Bearbeitung für Klavier zu vier Händen

Para Chang und Heiko Stralendorff, Klavier zu vier Händen

 

Joseph HAYDN (1732–1809)

Klaviersonate Es-Dur Hob. XVI/52 (1794)

Allegro

Adagio

Presto

Para Chang, Klavier

 

PAUSE

 

Friedrich GULDA (1930–2000)

G’schichten aus’m Golowinerwald (1975)

Konzertparaphrase über Themen von Johann Strauß II

Langsam, freier Rhythmus –

Allegro non troppo –

Sehr langsam und gefühlvoll vorgetragen

Louis Mühlbauer, Klavier

 

Fritz KREISLER (1875–1962)

Drei Alt-Wiener Tanzweisen (1905)

1. Liebesfreud

Allegro

2. Liebesleid

Tempo di Ländler

Caprice Viennois h-Moll op. 2 (1910)

Allegro molto moderato – Andante con moto

Maurice Poschenrieder, Violine
Birgitta Eila, Klavier

 

Idee, Konzept und Moderation: Louis Mühlbauer

Veranstaltungsdetails

Datum: 26.10.2025

Startzeit: 15:00

Endzeit: 17:00

Veranstaltungsort: Bayerisches Nationalmuseum – Mars-Venus-Saal

Anleitung: Prinzregentenstraße 3, 80538 München

Telefon: 089 9545 6009

E-Mail: info@pianistenclub.de

Künstler

Minyoung Roh, Dmitrij Romanov, Para Chang, Louis Mühlbauer, Birgitta Eila, Maurice Poschenrieder

 

Zum Programm

Am 25. Oktober 1825 wird der Wiener „Walzerkönig“ Johann Baptist Strauß als Sohn des gleichnamigen Komponistenvaters geboren und prägt Zeit seines Lebens die goldene Ära der Wiener Operette. Exakt zwei Jahrhunderte später wollen wir Sie nun anlässlich seines 200. Jubiläums auf eine Reise in Strauß‘ Heimatstadt Wien entführen mit einem vielfältigen Geburtstagsprogramm rund um Wiener Komponistengrößen neben Johann Strauß, nämlich Joseph Haydn, Franz Schubert und das musikalische Universalgenie Friedrich Gulda, das nicht fehlen darf!

Eröffnen wollen wir unser Nachmittagsprogramm im prunkvollen Mars-Venus-Saal des Bayerischen Nationalmuseums mit einer vierhändigen Klavierbearbeitung des Strauß’schen Donauwalzers – der heimlichen Nationalhymne Österreichs aus dem Jahr 1866. Para Chang und Heiko Stralendorff bringen dieses unvergängliche Werk zu Gehör und ersetzen mit diesem populären Werk die geplante ‚Fledermaus-Ouvertüre‘.

Als Höhepunkt unserer ersten Konzerthälfte folgt die späte Es-Dur-Sonate von „Papa“ Joseph Haydn, 1794 vollendet und schon viele stilistische Neuerungen seines Schülers Ludwig van Beethoven vorausgreifend. Sie entstammt Haydns ‚Drei Englischen Sonaten‘, welche zugleich seine letzten Klaviersonaten darstellen, und besticht neben den brillanten äußeren Sätzen im Allegro und Presto insbesondere mit einem gewichtigen Adagio als Herzstück seiner wohl bekanntesten Klaviersonate, dargeboten von Para Chang.

Nach der Pause bietet Ihnen Louis Mühlbauer das größte Soloklavierwerk des Österreichischen Jahrhundertpianisten Friedrich Gulda dar: Seine Konzertparaphrase ‚G’schichten aus’m Golowinerwald‘, im Jahr 1975 anlässlich des 150. Strauß-Jubiläums in Anlehnung an dessen Operette ‚Geschichten aus dem Wienerwald‘ komponiert. Hier verarbeitet Gulda unzählige Strauß-Walzer sowie Themen aus der ‚Fledermaus‘, aber auch das traditionelle Wiener Fiaker-Lied ‚Wann I amoi stirb‘, welches das Werk eröffnet und Sehr langsam und gefühlvoll vorgetragen nach etwa 20 Minuten Spielzeit auch wieder schließt. Zwischendurch brilliert Gulda, der hier als großer historischer Interpret von Werken der Wiener Klassik auch vor Beethoven- und Schubert-Anspielungen nicht zurückscheut, als gekonnter Jazz-Virtuose und variiert ein eigens komponiertes Lied, ‚Die schene Musi‘, das Wiener Schmäh mit neuartiger Jazz-Harmonik vereint. Genießen Sie hiermit die erste überlieferte öffentliche Darbietung der ‚G’schichten aus’m Golowinerwald‘, seitdem ihr Schöpfer Friedrich Gulda das stilistisch kunterbunte Feuerwerk in den 1970er Jahren selbst uraufgeführt hat!

Anstelle der ursprünglich geplanten „Valse Caprice d‘après Schubert“ von Liszt erklingt am Schluss – schwungvoll und zärtlich – Musik des in Wien geborenen Violinvirtuosen und Komponisten Fritz Kreisler. Zwei Wienerliedern im Walzertakt, damals schon populär und auch heute noch sehr beliebt, folgt seine eingängige, aber äußerst raffiniert erdachte „Caprice viennois“.
Maurice Poschenrieder an der Geige, begleitet von Birgitta Eila am Klavier beschließen mit diesen wunderbar beseelten Geigenromanzen unsere gemeinsame rund 90- minütige musikalische Reise durch die Musikwelthauptstadt Wien.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und wünschen Ihnen eine angenehme Reise!

Louis Mühlbauer

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