KLAVIERWELTEN – Eine Reise durch Klassik, Romantik und Impressionismus

11.10.2026, am Sonntag um 19:00 Uhr | Petrikirche Baldham

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Beschreibung

Das Programm

Franz SCHUBERT (1797–1828)

Klaviersonate e-Moll D 566 (1817)

1. Moderato

2. Allegretto

Anjulie Chen, Klavier

 

Robert SCHUMANN (1810–1856)

Aus: Fantasie C-Dur op. 17 (1839)

1. Durchaus phantastisch und leidenschaftlich vorzutragen

Jana Förster, Klavier

 

Frédéric CHOPIN (1810–1849)

Scherzo Nr. 2 b-Moll op. 31 (1837)

Zwei Walzer

e-Moll op. post. (1830)

As-Dur op. 69 Nr. 1 (1835)

Megumi Bertram, Klavier

 

Pause

 

Wolfgang Amadeus MOZART (1756–1791)

Klaviersonate F-Dur KV 332 (1783)

1. Allegro

2. Adagio

3. Allegro assai

Elias Haslauer, Klavier

 

Claude DEBUSSY (1862–1918)

Première Rhapsodie für Klarinette und Klavier L. 116 (1909)

 

Robert SCHUMANN

Fantasiestücke für Klarinette und Klavier op. 73 (1849)

1. Zart und mit Ausdruck

2. Lebhaft, leicht

3. Rasch und mit Feuer

Carmen Leal, Klarinette | Jana Förster, Klavier

 

Idee, Konzept und Moderation: Jana Förster

In Zusammenarbeit mit dem Förderverein Petrikirche Baldham e. V.

Veranstaltungsdetails

Datum: 11.10.2026

Startzeit: 19:00

Endzeit: 21:00

Veranstaltungsort: Petrikirche Baldham

Anleitung: Martin-Luther-Ring 38, 85598 Vaterstetten

Telefon: 089 95456009

E-Mail: info@pianistenclub.de

Künstler

Anjulie Chen, Jana Förster, Megumi Bertram, Elias Haslauer, Carmen Leal

 

Zum Programm

Dieses Konzert widmet sich den unterschiedlichen Klangwelten des Klaviers und führt durch mehr als 150 Jahre Musikgeschichte. Jede Epoche eröffnet ihren eigenen Blick auf das Instrument: die ausgewogene Form der Klassik, die emotionale Tiefe der Romantik und die schwebenden Klangfarben des Impressionismus.

Den Auftakt bildet Franz Schuberts Klaviersonate in e-Moll D 566. Als Komponist an der Schwelle zwischen Klassik und Romantik verbindet Schubert formale Klarheit mit einer lyrischen Ausdruckswelt. Die Sonate blieb unvollendet und wird heute vielfach als bewusst zweisätzig angelegte Komposition verstanden. Mit Robert Schumanns Fantasie C-Dur op. 17 erklingt eines der bedeutendsten Klavierwerke der Romantik. Entstanden unter dem Eindruck seiner schmerzlichen Trennung von Clara Wieck, bezeichnete Schumann den ersten Satz als „eine tiefe Klage um Dich“.

Frédéric Chopin führt diese romantische Klangwelt mit einer ganz eigenen musikalischen Sprache weiter: Sein Scherzo Nr. 2 in b-Moll op. 31, 1837 in Paris komponiert, zählt zu den bekanntesten und virtuosesten Werken der romantischen Klavierliteratur. In seiner Musik verbindet Chopin technische Brillanz mit lyrischer Ausdruckskraft und tänzerischen Elementen. Ergänzt wird das Bild dieser Klangwelt durch zwei seiner Walzer.

Nach der romantischen Klangfülle des ersten Teils führt Wolfgang Amadeus Mozarts Sonate in F-Dur KV 332 zurück zur Klarheit und Ausgewogenheit der Wiener Klassik. Anschließend erweitert sich die Klangwelt des Klaviers über das Solorepertoire hinaus: In Claude Debussys Première Rhapsodie und Schumanns Fantasiestücken op. 73 tritt das Klavier in einen kammermusikalischen Dialog mit der Klarinette. Unterschiedliche Klangsprachen – vom impressionistischen Farbenspiel Debussys bis zur romantischen Ausdruckstiefe Schumanns – zeigen eine weitere Facette der Vielseitigkeit des Klaviers.

Jana Förster

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