POUR LE PIANO – Pianistenporträt: Ricardo Viñes in Paris

26.06.2026, am Freitag um 19:00 Uhr | Schloss Nymphenburg – Johannissaal

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Beschreibung

Das Programm

Ricardo VIÑES (1875–1943)

En Verlaine Mineur à la mémoire de Gabriel Fauré (1927)

Megumi Bertram, Klavier

 

Gabriel FAURÉ (1845–1924)

Sicilienne g-Moll op. 78 (1893)

Keith Gruen, Klarinette; Helen Blau, Klavier

 

Ricardo VIÑES

Thrénodie ou Funérailles antiques à la mémoire de Erik Satie (1925)

Megumi Bertram, Klavier

 

Erik SATIE (1866–1925)

Aus: Trois morceaux en forme de poire (1903)

III. Brutal – En plus – Redite

Megumi Bertram und Jan Bertram, Klavier zu vier Händen

 

Maurice RAVEL (1875–1937)

Menuet antique (1895)

Dmitrij Romanov, Klavier

 

Isaac ALBÉNIZ (1860–1909)

Aus: Iberia Heft 2 (1906): Almería

Paul Buruiana, Klavier

 

Pause

 

Maurice RAVEL, arr. Gaston Hamelin (1884–1951)

Pièce en forme de Habanera (1907)

Keith Gruen, Klarinette; Helen Blau, Klavier

 

Ricardo VIÑES

Menuet spectral à la mémoire de Maurice Ravel (1937)

Eleonora Turkenich, Klavier

 

Sergej PROKOFJEW (1891–1953)

Sarcasms (1914)

I. Tempestoso – II. Allegro rubato – III. Allegro precipitato

IV. Smanioso – V. Precipitosissimo

Dmitrij Romanov, Klavier

 

Ricardo VIÑES

Crinoline ou La Valse au temps de la Montijo à la mémoire de Léon-Paul-Fargue (1927)

Eleonora Turkenich, Klavier

 

Claude Achille DEBUSSY (1862–1918)

Images I (1905)

Reflets dans l’eau – Hommage a Rameau – Mouvement

Dmitrij Romanov, Klavier

 

Moderation: Jan Bertram | Idee und Konzept: Jan und Megumi Bertram

Veranstaltungsdetails

Datum: 26.06.2026

Startzeit: 19:00

Endzeit: 21:00

Veranstaltungsort: Schloss Nymphenburg – Johannissaal

Anleitung: Schloss Nymphenburg 19, 80638 München

Telefon: 089 95456009

E-Mail: info@pianistenclub.de

Künstler

Megumi Bertram, Keith Gruen, Helen Blau, Jan Bertram, Paul Buruiana, Eleonora Turkenich, Dmitrij Romanov

 

Zum Programm

Ein „Brodeln von glücklichen Einfällen, Sonaten, englischen Saucen und flüchtigen Ehebrüchen“ war im Paris zwischen den beiden Weltkriegen zu spüren – so der Dichter Léon-Paul Fargue. Ricardo Viñes stand zu jener Zeit auf dem Höhepunkt seiner Karriere als Pianist und war mittendrin. Befreundet nicht nur mit Fargue, sondern ebenso mit Maurice Ravel, Claude Debussy und Erik Satie, steht er für die Musik seiner Zeit ein: Er spielte zahlreiche Uraufführungen dieser und anderer Komponisten, verband Paris mit entfernten Orten, indem er die Musik Albéniz’ und Prokofjews bekannt machte und schaffte es gleichzeitig, einen Stil unangestrengter Virtuosität auszuprägen, die ihn zum Vorbild nachfolgender Generationen machte.

Mit dem Konzert begeben wir uns auf die Spuren von Ricardo Viñes, mit Musik seiner Pariser Zeitgenossen wie seiner eigenen. Der Pianist reagierte durchaus humorvoll auf die Eigenheiten seiner musikalischen Freunde. Mit dabei sind Kompositionen von Albéniz und Prokofjew, die ohne Viñes heute vielleicht weniger bekannt wären.

Jan Bertram

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