GROSSE KONZERTNACHT MIT DEN JUNGEN PIANISTEN – Konzert 2

- Zwei Konzerte mit neun jungen Künstlern -


Konzertdetails:

Am Samstag, 12.12.2020, um 20:30

im Seidlvilla – Mühsamsaal

80802 München, Nikolaiplatz , 1b
Anfahrt: U-Bahn 3, 6 "Giselastraße" und Bus 54 und 154 "Thiemestraße"

in Karte anzeigen.

Ende der Veranstaltung: ca. 22:00


Preise:
Seidlvilla
18.00 Euro Normalpreis
15.00 Euro ermäßigter Preis
5.00 Euro für Kinder bis 14 Jahre

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Die Anzahl der Karten und die Preiskategorien können Sie später im Warenkorb angeben.



GROSSE KONZERTNACHT MIT DEN JUNGEN PIANISTEN – Konzert 2
Zwei Konzerte mit neun jungen Künstlern

 

Für die Hygienebestimmungen des Pianistenclub klicken Sie bitte hier.

 

Karten sind direkt beim Pianistenclub (siehe oben) oder bei München Ticket erhältlich. Nutzen Sie bitte den Vorverkauf. An der Abendkasse sind nur wenige Restkarten verfügbar.

 

Mitten in der Adventszeit und als letztes Konzert des Pianistenclub im Jahre 2020 hören Sie eine „Große Konzertnacht“ mit neun jungen Künstlern. Es werden zwei Konzerte mit verschiedenen Programmen an einem Abend gegeben. Die Konzerte werden Corona-bedingt ohne Pause durchgeführt und dauern jeweils ca. 80 Minuten.

Den Club der Jungen Pianisten gibt es inzwischen seit 16 Jahren. Er wurde 2004 zur Unterstützung junger Künstler als Unterabteilung des Pianistenclub München gegründet. Seither konnte man schon mehr in etwa 80 Konzerte mit den jungen Künstlern erleben. Unvergessene Momente mit den jungen Stars.

Diese Konzertnacht in der Seidlvilla bietet Ihnen vom Programm eine bunte Abwechslung:Neben Klavier solo hören wir auch Kammermusik mit Violoncello und Klavier sowie Viola und Klavier.Die meisten der jungen Künstler spielen oft auch noch ein zweites Instrument neben dem Klavier. Unter den neun Künstlern des Abends stellen sich auch zwei neue Mitglieder im Club der Jungen Pianisten vor, die seit diesem Jahr Mitglied sind: Julius Egensperger und Janick Čech.Alle Künstler dieses Programms sind im Alter von zwölf bis 17 Jahren und haben schon viele nationaleund internationale Preise in berühmten Musikwettbewerben gewonnen, die meisten auch Preise im Bundeswettbewerb „Jugend musizert“. Alle spielen auf einem erstaunlich hohen Niveau, haben schon große Konzerterfahrung und Bühnenausstrahlung.

Sie hören von Ihnen heute ein überwiegend klassisches und romantisches Programm und teilweise auch Stücke von Bach, des Impressionismus und der Moderne. Ein Abend, an dem Abwechslung pur für Sie geboten ist!

Um Ihnen an diesem Abend möglichst viele Künstler zu präsentieren, haben wir uns entschlossen, nicht das gleiche Konzert zweimal zu geben, sondern Ihnen zwei verschiedene Programme anzubieten.

Auch das zweite Konzert beginnt mit Ludwig van Beethoven:

Helena Wieser, die seit dem letztem Jahr im Club der Jungen Pianisten ist, spielt ein eher unbekanntes Werk von Beethoven: Die Variationen G-Dur WoO 70 über das Duett „Nel cor più mi sento“ von Giovanni Paisiello. In diesem Frühwerk hat Beethoven Melodien des damaligen Modekomponisten Paisiello abgewandelt.

Danach gibt unser neues Mitglied Julius Egensperger sein Debüt im Pianistenclub. Er ist 13 Jahre und kommt aus München. Er spielt die die dritte Klaviersonate von Robert Schumann, op. 22.
Nach dem gesanglichen zweiten Satz wird die Bewegung immer schneller, bis hin zum letzten Satz, wo Schumann nach der Anweisung „so rasch wie möglich“ tatsächlich noch „schneller“ schreibt und somit eigentlich Unmögliches vom Pianisten verlangt. Von Kritikern erhielt diese Sonate den Beinamen „Sechszehntel-Sonate“. Schumanns widmete seine letzte große Klaviersonate der Leipziger Pianistin Henriette Voigt, die einen vielbesuchten Salon führte.

Mit Schumann geht es weiter: Clara Siegle spielt uns nach der von Liszt als „konservativ“ bezeichneten Sonate op. 22 die avantgardistischen Fantasiebilder „Faschingsschwank aus Wien“ op. 26. Fünf Jahre nach der Sonate komponiert, steht er in engen auch thematischen Zusammenhang mit seinem Werk „Carnaval“ op. 9. Der „Faschingsschwank aus Wien“ beendet Schumanns imposante Reihe der Klavierkompositionen. Wir freuen uns sehr, dass Clara Siegle, die inzwischen Klavier an der Münchner Musikhochschule studiert, dieses Werk spielen wird.

Als Abschluss der „Großen Konzertnacht“ mit den jungen Pianisten hören wir wieder Beethoven.
Alina Andersohn (auch sie hat an diesem Tag Geburtstag) spielt mit ihrem Pianisten Janick Čech die Cellosonate von Ludwig van Beethoven op. 69. Die dritte von fünf Cellosonaten entstand zur gleichen Zeit, als Beethoven an der fünften Sinfonie arbeitete und ist dem mit ihm befreundeten Freiherrn Ignaz von Gleichenstein gewidmet. Es ist die formal ausladendste der Cellosonaten, aber auch die ausgewogenste und melodischste, und somit wundert es nicht, dass dieses Werk heute die meist gespielte Cellosonate Beethovens ist.

Lassen Sie sich mit diesem Konzert von den jungen Künstlern verzaubern. Mit Geschichten zu den jungen Pianisten und den Komponisten wird Sie Bernd Schmidt durch den Abend begleiten.

 

Ludwig van BEETHOVEN
Sechs Variationen G-Dur WoO 70 (1795)
über das Duett „Nel cor più non mi sento“ von Giovanni PAISIELLO
Helena Wieser, Klavier

Robert SCHUMANN (1810–1856)
Sonate Nr. 3 g-Moll op. 22
So rasch wie möglich
Andantino. Getragen
Scherzo. Sehr rasch und markiert
Rondo. Presto
Julius Egensperger, Klavier

Robert SCHUMANN
Faschingsschwank aus Wien (Fantasiebilder) op. 26 (1839/40)
Allegro. Sehr lebhaft
Romanze. Ziemlich langsam
Scherzino
Intermezzo. Mit größter Energie
Finale. Höchst lebhaft
Clara Siegle, Klavier

Ludwig van BEETHOVEN (1770–1827)
aus der Cellosonate A-Dur op. 69 (1807/08)
1. Satz: Allegro ma non tanto
3. Satz: Adagio cantabile
4. Satz: Allegro vivace
Alina Andersohn, Violoncello
Janick Čech, Klavier

Idee, Konzept und Moderation: Bernd Schmidt


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