BEETHOVEN – WOHIN? – Konzert 1

- Der Weg eines Genies, Teil 3 -


Konzertdetails:

Am Sonntag, 22.11.2020, um 19:00

im Kleines Theater Haar

85540 Haar, Casinostraße , 6
Anfahrt: S-Bahn 6 „Haar“

in Karte anzeigen.

Ende der Veranstaltung: ca. 20:15


Preise:
Kein Verkauf über den Pianistenclub
Kartenverkauf über www.reservix.de Euro Normalpreis
nur über Kleines Theater Haar (Tel:089 890569810) Euro ermäßigter Preis

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BEETHOVEN – WOHIN? – Konzert 1
Der Weg eines Genies, Teil 3

 

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Karten sind nur beim Kleinen Theater Haar oder bei www.reservix.de erhältlich. Nutzen Sie bitte den Vorverkauf. An der Abendkasse sind nur wenige Restkarten verfügbar.

 

2020 feiert die Welt den 250. Geburtstag eines der größten Komponisten der Welt – Ludwig van Beethoven. Der Pianistenclub greift dieses Jubiläum freudig auf und würdigt Beethoven gebührend. Eine besondere Trias ist im Kleinen Theater Haar zu erleben. Das erste Konzert beleuchtete seine Vorbilder und wie Beethoven seinen unverwechselbaren Stil fand, der zweite Abend zeigte ihn auf dem Höhepunkt seiner Schaffenskraft. Die dritten Konzerte verdeutlichen den großen Einfluss, den Beethoven auf die nachfolgenden Komponisten-Generationen ausgeübt hat.

I: Fr, 20.12.2019 WOHER – wer Beethoven beeinflusste.
II: So, 16.02.2020 HIER – Beethoven angekommen in seiner Zeit.
III: So, 22.11.2020
und Fr, 27.11.2020   
WOHIN – auf wen Beethoven besonders gewirkt hat.

 

In seinem Spätwerk überfordert Beethoven mit der Entwicklung seiner musikalischen Sprache viele Zeitgenossen, von denen manche ernsthaft meinen, der Meister wisse aufgrund seines Gehörleidens nicht mehr, was er da schreibe…

Dass der Komponist in seinem Spätwerk sehr wohl wusste, was er tat und Kunstwerke von teilweise entrückter Schönheit erschuf, zeigt der Pianistenclub in den dritten Konzerten. Sicher liegt es auch an seiner zunehmenden Taubheit, dass Beethoven in dieser letzten Phase seines Schaffens den Rückzug „von der Welt in die Einsamkeit“ antrat. Seine letzten Sonaten sind eher innere Monologe und weniger virtuose und auf äußerliche Wirkung bedachte Werke.

In der poetischen Violinsonate G-Dur op. 96 wird dieser verinnerlichte Spätstil Beethovens bereits angekündigt. Mit den beiden letzten Sätzen der Sonate – vor allem dem überwiegend heiteren Schlusssatz – geht es allerdings etwas mehr im Hier und Jetzt zu. Johannes Brahms und Robert Schumann waren große Beethoven-Verehrer. Bei Brahms wog die Bewunderung Beethovens manchmal so stark, dass er sich in seinem Schaffen oft regelrecht behindert fühlte, wenn er „immer so einen Riesen-Beethoven hinter sich marschieren“ hörte. Obwohl Brahms sich einer eher tradierten Kompositionsform verpflichtet fühlte, fand er seine ganz eigene Tonsprache – so auch in den Rhapsodien op. 79, die mit vollgriffigem Klavierpart schwungvoll und leidenschaftlich davon zeugen.

Im zweiten Konzert am Fr, 27.11. um 19:00 Uhr hören Sie Beethovens poetische Klaviersonate Nr. 30 E-Dur op. 109 und die Fantasie C-Dur op. 17 von Robert Schumann.

Uli König / Annika Hörster

 

Ludwig van BEETHOVEN (16. Dezember 1770 – 26. März 1827)
Sonate für Klavier und Violine Nr. 10 G-Dur op. 96 (1812)
Allegro moderato
Adagio espressivo
Scherzo. Allegro
Poco Allegretto – Allegro
Katrin Ambrosius-Baldus, Violine
Birgitta Eila, Klavier

Johannes BRAHMS (1833–1897)
Zwei Rhapsodien op. 79 (1879)
Agitato, h-Moll
Molto passionato, ma non troppo allegro, g-Moll
Carolin Danner, Klavier

Idee, Konzept und Moderation: Uli König

Veranstalter: Kleines Theater Haar
in Zusammenarbeit mit dem Pianistenclub e. V.


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