Romantischer Sommerabend

25.07.2025 um 19:00 Uhr | Schloss Seefeld – Altes Sudhaus

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Beschreibung

Das Programm

Franz SCHUBERT (1797–1828)

Klaviersonate A-Dur D 959 (1828)

Allegro

Andantino

Scherzo. Allegro vivace – Trio

Rondo. Allegretto

Anthony Sintow-Behrens, Klavier

 

Frédéric CHOPIN (1810–1849)

Fantasie f-Moll op. 49 (1841)

Allegro molto moderato – Largo – Allegro vivace

Sonja Uhlmann, Klavier

 

(Pause)

 

Felix MENDELSSOHN BARTHOLDY (1809–1847)

Variations sérieuses d-Moll op. 54 (1842)

Clara Siegle, Klavier

 

Robert SCHUMANN (1810–1856)

Klaviersonate Nr. 1 g-Moll op. 22 (1831–38)

So rasch wie möglich

Andantino. Getragen

Scherzo. Sehr rasch und markiert

Presto passionato (Erstfassung)

Sylvia Dankesreiter, Klavier 

 

Moderation: Sylvia Dankesreiter | Idee und Konzept: Susanne Absmaier 

Wer nach dem Konzert noch im Bräustüberl anbei essen möchte, kann sein Gericht vor dem Konzert vorbestellen. Um 21 Uhr schließt die Küche und es werden keine Bestellungen mehr angenommen. Getränke gibt es jederzeit.

Veranstaltungsdetails

Datum: 25.07.2025

Startzeit: 19:00

Endzeit: 21:00

Veranstaltungsort: Schloss Seefeld – Altes Sudhaus

Anleitung: Schloßhof 7, 82229 Seefeld

Telefon: 089 9545 6009

E-Mail: info@pianistenclub.de

Künstler:innen

Sylvia Dankesreiter, Sonja Uhlmann, Clara Siegle und Anthony Sintow-Behrens

 

Zum Programm

Die Sonne scheint, die angenehm warmen Temperaturen laden ein, spät abends noch unterwegs zu sein und sich vom langen Arbeitstag zu entspannen. Musik von Schubert, Chopin, Mendelssohn Bartholdy und Schumann entführt uns in andere Welten fern des Alltags

Der Abend beginnt mit Franz Schuberts später Klaviersonate in A-Dur (D 959). Besonders der langsame Satz, geprägt von ungewöhnlichen Harmonien und liedhaften Passagen, gilt als Herzstück des Werks. Der Pianist András Schiff verglich ihn einst mit einer nächtlichen Bootsfahrt. Schubert, der seinen frühen Tod wohl ahnte, schuf hier ein Werk von tief empfundener Innerlichkeit. Im 19. Jahrhundert noch wenig beachtet, zählt diese Sonate heute zu den bedeutendsten Klavierwerken der Musikgeschichte.

„Der Himmel ist heiter, aber mein Herz bekümmert eine Traurigkeit“, schrieb Frédéric Chopin nach der Vollendung seiner Fantasie in f-Moll. Das einsätzige Werk gibt bis heute Rätsel auf – seine freie, höchst individuelle Form lässt sich keiner gängigen Gattung eindeutig zuordnen. Es beginnt mit einem feierlichen Trauermarsch, der von manchen als „Ode an die Gefallenen“ interpretiert wird. Die anschließende Musik wechselt zwischen stürmischer Dramatik und euphorischer Leichtigkeit. Im Mittelteil erklingt ein verträumter, wehmütiger Choral, bevor der triumphale Marsch als eindringliches Echo wiederkehrt. In den letzten Takten löst sich der Höhepunkt auf, und es bleibt eine stille Klage.

Nach Mendelssohn Bartholdys Variations sérieuses in d-Moll beschließt Robert Schumanns Klaviersonate in g-Moll den romantischen Sommerabend. Obwohl sich die Komposition über mehrere Jahre erstreckte, ist eine enge Verbindung zwischen den Sätzen spürbar. Den vierten und letzten Satz überarbeitete Schumann auf Anraten seiner späteren Frau Clara Wieck, der die ursprüngliche Fassung zu komplex erschien. An diesem Abend erklingt jedoch das ursprüngliche Finale – jenes, das Johannes Brahms posthum veröffentlichte.

Sylvia Dankesreiter, Clara Siegle, Sonja Uhlmann und Anthony Sintow-Behrens – alle Mitglieder des Pianistenclub – lassen für Sie diese Meisterwerke lebendig werden.

Susanne Absmaier

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