HERBSTLICHE SZENEN: im Dialog der Epochen

08.11.2026, am Sonntag um 14:30 Uhr | Bayerisches Nationalmuseum – Mars-Venus-Saal

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Beschreibung

Das Programm

Georg Friedrich HÄNDEL (1685–1759)

Suite d-Moll HWV 428 (1720)

1. Präludium • 2. Allegro (Fuge) • 3. Allemande

4. Courante • 5. Air mit 5 Variationen • 6. Presto

Anthony Sintow-Behrens, Klavier

 

Sergej RACHMANINOW (1873–1943)

Aus: Etudes-tableaux op. 39 (1917)

2. Das Meer und die Möwen a-Moll

Helen Blau, Klavier

 

Sergej PROKOFJEW (1891–1953)

Visions fugitives op. 22 (1917)

Paul Buruiana, Klavier

 

Pause

 

Ludwig van BEETHOVEN (1770–1827)

Klaviersonate Nr. 17 d-Moll op. 31 Nr. 2 „Der Sturm“ (1802)

1. Largo – Allegro • 2. Adagio • 3. Allegretto

Heiko Stralendorff, Klavier

 

George ENESCU (1881–1955)

Ballade Es-Dur op. 4a für Violine und Klavier

Ramona Bolojan, Violine | Paul Buruiana, Klavier

Aus: Drei Melodien nach Gedichten von Fernand Gregh op. 19 (1916)

1. Pluie (Regen)

Ramona Bolojan, Mezzosopran | Paul Buruiana, Klavier

 

Béla BARTÓK (1881–1945)

Sechs Rumänische Volkstänze Sz. 56, arr. für Klarinette und Klavier (1926)

1. Der Tanz mit dem Stabe • 2. Gürteltanz • 3. Der Stampfer

4. Horn-Tanz • 5. Rumänische Polka • 6. Schnell-Tanz

Keith Gruen, Klarinette | Helen Blau, Klavier

 

Idee und Moderation: Paul Buruiana
Konzept: Paul Buruiana und Birgitta Eila

Veranstaltungsdetails

Datum: 08.11.2026

Startzeit: 14:30

Endzeit: 16:30

Veranstaltungsort: Bayerisches Nationalmuseum – Mars-Venus-Saal

Anleitung: Prinzregentenstraße 3, 80538 München

Telefon: 089 9545 6009

E-Mail: info@pianistenclub.de

Künstler

Anthony Sintow-Behrens, Helen Blau, Paul Buruiana, Sylvia Dankesreiter, Ramona Bolojan, Keith Gruen

 

Zum Programm

Der Herbst hat seine eigene Sprache. Das Licht wird weicher, die Farben tiefer, und in der stiller werdenden Landschaft scheint die Zeit für einen Augenblick langsamer zu fließen. Das Wasser liegt ruhig unter den Bäumen, zwischen den Ästen bleibt noch das letzte Laub, und über allem liegt dieses besondere Herbstlicht, das selbst vertraute Landschaften verändert.

In dieser Atmosphäre begegnen sich musikalische Welten aus mehreren Jahrhunderten. Händels barocke Formen treffen auf Beethovens leidenschaftliche Sprache. Rachmaninows Musik bringt eine Weite und Innigkeit in den Raum, während Prokofjews flüchtige Bilder immer wieder neue Perspektiven eröffnen. Enescus Musik verbindet gesangliche Eleganz mit einer poetischen Melancholie, während Bartóks lebendige Tänze den Rhythmus des bäuerlichen Lebens und die Freude der Ernte aufgreifen.

So entsteht ein musikalischer Dialog, in dem die Grenzen zwischen den Epochen weniger wichtig werden als ihre gemeinsame Sprache. Es geht um Bewegung und Innehalten, um Nähe und Ferne, um das Vergehen der Zeit und um Augenblicke, die sich der Erinnerung einprägen.

So wird ein Herbstnachmittag zu einer Einladung, für eine Weile in eine andere Welt einzutauchen. Leuchtende Farben, Wind und Sturm, kürzer werdende Tage, gelbes Sonnenlicht, Fernsicht in den Bergen, Melancholie, Nebel, Momente der inneren Ruhe und Geborgenheit – all dieses verbinden wir mit dem Herbst, der für gar nicht so wenige die schönste Jahreszeit ist. Zahlreiche Komponisten ließen sich von den vielfältigen Stimmungen und Gefühlen inspirieren und schufen wunderbare Klangwelten.

Werke von Béla Bartók, Ludwig van Beethoven, George Enescu, Georg Friedrich Händel, Sergej Prokofjew und Sergej Rachmaninow.

Paul Buruiana

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