Europa-Reihe: Tschechien – Visionen aus Prag im späten 19. Jahrhundert

18.04.2026, Samstag um 19:00 Uhr | Seidlvilla – Mühsam-Saal

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Beschreibung

Das Programm

Leoš JANÁČEK (1854–1928)
1. X. 1905 – Klaviersonate „Von der Straße“ (1905)
Předtucha (Böse Vorahnung)
Smrt (Tod)
Heiko Stralendorff, Klavier

 

Bedřich SMETANA (1824–1884)
Klaviertrio g-Moll op. 15 (1855)
Moderato assai – Più animato
Allegro, ma non agitato
Finale. Presto
Julia Schuller, Violine
Constantin Duisberg, Violoncello
Clara Siegle, Klavier

 

Pause

 

Antonín DVOŘÁK (1841–1904)
Klaviertrio e-Moll op. 90 „Dumky“ (1891)
Lento Maestoso – Allegro quasi doppio movimento
Poco Adagio – Vivace non troppo
Andante – Vivace non troppo
Andante Moderato quasi tempo di Marcia – Allegretto scherzando
Allegro – Meno mosso quasi tempo primo
Lento Maestoso – Vivace quasi doppio movimento
Esther Uhlmann, Violine
Michael Weiß, Violoncello
Anthony Sintow-Behrens, Klavier

 

Idee, Konzept und Moderation: Anthony Sintow-Behrens

Veranstaltungsdetails

Datum: 18.04.2026

Startzeit: 19:00

Endzeit: 21:00

Veranstaltungsort: Seidlvilla – Mühsam-Saal

Anleitung: Nikolaiplatz 1 b, 80802 München

Telefon: 089 95456009

E-Mail: info@pianistenclub.de

Künstler

Heiko Stralendorff, Julia Schuller, Constantin Duisberg, Clara Siegle, Esther Uhlmann, Michael Weiß, Anthony Sintow-Behrens

 

Zum Programm

Im zweiten Konzert der Europa-Reihe des Pianistenclub steht die Musik unsers östlichen Nachbarn Tschechien im Fokus – und mit ihm Prag als eines der bedeutendsten Zentren für Musik und Kunst an der Nahtstelle zwischen Mittel- und Osteuropa.

Die drei bedeutendsten Komponisten Tschechiens kommen zu Gehör: Leoš Janáček mit seiner leidenschaftlichen Sonate 1. X. 1905, geschrieben am Höhepunkt der Unruhen zwischen der tschechisch- und der deutschsprachigen Bevölkerung in Janáčeks Heimatstadt Brünn als Reaktion auf den gewaltsamen Tod eines tschechischen Arbeiters.

Zwei große, atemberaubende Kammermusikwerke komplettieren den Abend. Bedřich Smetanas Klaviertrio ist auch vom Verlust einer nahestehenden Person geprägt. Antonín Dvořáks abschließendes Dumky-Trio ist eines der beliebtesten Stücke dieser Gattung und verbindet tiefe Melancholie und Heiterkeit, Folklore und Tanz, Leichtigkeit und Lebensfreude in einem Meisterwerk aus einem Guss.

Anthony Sintow-Behrens führt mit persönlichen Worten durch das Programm.

 

Anthony Sintow-Behrens/Heiko Stralendorff

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