BEETHOVEN – WOHIN? – Konzert 2

- Der Weg eines Genies, Teil 3 -


Konzertdetails:

Am Freitag, 27.11.2020, um 19:00

im Kleines Theater Haar

85540 Haar, Casinostraße , 6
Anfahrt: S-Bahn 6 „Haar“

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Ende der Veranstaltung: ca. 20:15


Preise:
Kein Verkauf über den Pianistenclub
Kartenverkauf über www.reservix.de Euro Normalpreis
nur über Kleines Theater Haar (Tel:089 890569810) Euro ermäßigter Preis

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BEETHOVEN – WOHIN? – Konzert 2
Der Weg eines Genies, Teil 3

 

Für die Hygienebestimmungen des Pianistenclub klicken Sie bitte hier.

 

Karten sind nur beim Kleinen Theater Haar oder bei www.reservix.de erhältlich. Nutzen Sie bitte den Vorverkauf. An der Abendkasse sind nur wenige Restkarten verfügbar.

 

2020 feiert die Welt den 250. Geburtstag eines der größten Komponisten der Welt – Ludwig van Beethoven. Der Pianistenclub greift dieses Jubiläum freudig auf und würdigt Beethoven gebührend. Eine besondere Trias ist im Kleinen Theater Haar zu erleben. Das erste Konzert beleuchtete seine Vorbilder und wie Beethoven seinen unverwechselbaren Stil fand, der zweite Abend zeigte ihn auf dem Höhepunkt seiner Schaffenskraft. Die dritten Konzerte verdeutlichen den großen Einfluss, den Beethoven auf die nachfolgenden Komponisten-Generationen ausgeübt hat.

I: Fr, 20.12.2019 WOHER – wer Beethoven beeinflusste.
II: So, 16.02.2020 HIER – Beethoven angekommen in seiner Zeit.
III: So, 22.11.2020
und Fr, 27.11.2020   
WOHIN – auf wen Beethoven besonders gewirkt hat.

 

In seinem Spätwerk überfordert Beethoven mit der Entwicklung seiner musikalischen Sprache viele Zeitgenossen, von denen manche ernsthaft meinen, der Meister wisse aufgrund seines Gehörleidens nicht mehr, was er da schreibe…

Dass der Komponist in seinem Spätwerk sehr wohl wusste, was er tat und Kunstwerke von teilweise entrückter Schönheit erschuf, zeigt der Pianistenclub in den dritten Konzerten. Sicher liegt es auch an seiner zunehmenden Taubheit, dass Beethoven in dieser letzten Phase seines Schaffens den Rückzug „von der Welt in die Einsamkeit“ antrat. Seine letzten Sonaten sind eher innere Monologe und weniger virtuose und auf äußerliche Wirkung bedachte Werke.

In der poetischen Violinsonate G-Dur op. 96 wird dieser verinnerlichte Spätstil Beethovens bereits angekündigt. Mit den beiden letzten Sätzen der Sonate – vor allem dem überwiegend heiteren Schlusssatz – geht es allerdings etwas mehr im Hier und Jetzt zu.

Johannes Brahms und Robert Schumann waren große Beethoven-Verehrer. Schumann wurde zu seiner Fantasie C-Dur op. 17 durch einen Aufruf Franz Liszts für ein Beethoven Monument in Bonn inspiriert. So erschuf er ein Werk, dass Züge einer Sonate aufweist und vielleicht als Reminiszenz an Beethovens Stil der Fantasie-Sonate aufzufassen ist. In Schumanns Fantasie finden sich noch weitere melodische Bezüge auf Kompositionen Beethovens. Das leidenschaftliche und monumentale Werk bildet den würdigen Abschluss dieser kleinen Beethoven-Reihe.

Uli König / Annika Hörster

 

Ludwig van BEETHOVEN (16. Dezember 1770 – 26. März 1827)
Klaviersonate Nr. 30 E-Dur op. 109 (1820)
Vivace ma non troppo, sempre legato – Adagio espressivo
Prestissimo
Gesangvoll, mit innigster Empfindung. Andante molto cantabile ed espressivo
Carolin Danner, Klavier

Robert SCHUMANN (1810–1856)
Fantasie C-Dur op. 17 (1839)
Durchaus phantastisch und leidenschaftlich vorzutragen
Mäßig. Durchaus energisch
Langsam getragen. Durchweg leise zu halten
Polina Spirina, Klavier

Idee, Konzept und Moderation: Uli König

Veranstalter: Kleines Theater Haar
in Zusammenarbeit mit dem Pianistenclub e. V.


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