JENSEITS DER GRENZEN – Konzert 1

- Konzertreihe „Beethoven – der einsame Revolutionär“ -


Konzertdetails:

Am Samstag, 05.12.2020, um 18:00

im Gasteig München, Kleiner Konzertsaal

81667 München, Rosenheimer Straße, 5
Anfahrt: S-Bahn Rosenheimer Platz, Tram 18 "Am Gasteig"

in Karte anzeigen.

Ende der Veranstaltung: ca. 19:30


Preise:
Gasteig
25.00 Euro Normalpreis
20.00 Euro ermäßigter Preis
10.00 Euro für Kinder bis 14 Jahre

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Konzertreihe „Beethoven – der einsame Revolutionär“
JENSEITS DER GRENZEN – Konzert 1

 

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Karten sind direkt beim Pianistenclub (siehe oben) oder bei München Ticket erhältlich. Nutzen Sie bitte den Vorverkauf. An der Abendkasse sind nur wenige Restkarten verfügbar.

 

Der Pianistenclub widmet sein Konzert im Kleinen Konzertsaal im Gasteig dem großen Jubilar dieses Jahres, Ludwig van Beethoven. Dieser Komponist wurde unsterblich, weil er wie die bedeutendsten Künstler – seien es Maler, Dichter oder Musiker –, wie die kühnsten Architekten, wie die berühmtesten Sportler, Grenzen überwand. Im heutigen Konzert hören wir Klavierwerke des klassischen Meisters, die neue Maßstäbe setzen.

Im ersten Konzert um 18 Uhr hören Sie gleich zu Beginn die von Beethoven selbst so benannte „Grande Sonate pathétique“. Er komponierte das Werk unter dem bedrückenden Zustand, sich seiner beginnenden Ertaubung bewusst zu werden. So entstand eine der ersten Programm-Klaviersonaten. Die „Eroica-Variationen“ gehören zu seinen größten Variationswerken. Nicht ohne Stolz betonte Beethoven gegenüber seinem Verleger, das Werk sei „auf eine wirklich ganz neue Manier bearbeitet“. Die Sonate „Les adieux“ oder „Das Lebewohl“ steht in der gleichen Tonart und ist von freudig-erregtem Charakter geprägt. Beethoven widmete sie „Seiner Kaiserlichen Hoheit des Verehrten Erzherzogs Rudolph von Österreich“ und damit seinem bedeutendsten Gönner.

Mit zwei Höhepunkten wartet das zweite Konzert um 20:30 Uhr auf: Beethoven erreicht mit den beiden größten Klavierwerken aus seiner mittleren Schaffenszeit, der „Waldstein-Sonate“ und der „Appassionata“, den Zenit seines Schaffens und stößt in bislang unerreichte künstlerische und pianistische Horizonte vor. Auch dank neuer Instrumente revolutioniert der Komponist die Klaviertechnik und entlockt der traditionelle Sonatenform Klangwelten bislang ungeahnter Intensität und dramatischer Steigerung. Spannung verspricht die direkte Gegenüberstellung der „Waldstein-Sonate“ mit dem ruhigen Charakterstück „Andante favori“, welches zunächst als Mittelsatz der Sonate vorgesehen war.

Folgen Sie dem Genie eines der größten Komponisten in zwei nicht alltäglichen Konzerten. Mehr Beethoven geht kaum. Die PianistInnen des Abends sind Para Chang, Nathalie Koshokar, Irina Shkolnikova, Polina Spirina und Heiko Stralendorff.

Heiko Stralendorff

 

Ludwig van BEETHOVEN (16. Dezember 1770 – 26. März 1827)

Klaviersonate Nr. 8 c-Moll op. 13 „Grande Sonate pathétique“ (1798–99)
Grave – Allegro di molto e con brio
Adagio cantabile
Rondo. Allegro
Nathalie Koshokar, Klavier

15 Variationen mit Finale alla Fuga op. 35 „Eroica-Variationen“ (1802)
Irina Shkolnikova, Klavier

Klaviersonate Nr. 26 Es-Dur op. 81a „Les adieux“ (1809–10)
Das Lebewohl (Les adieux). Adagio – Allegro
Abwesenheit (L‘absence). Andante espressivo –
Das Wiedersehen (Le retour). Vivacissimamente
Para Chang, Klavier

Idee, Konzept und Moderation: Polina Spirina


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