ROMANTISCHER ABEND MIT BÉLA LAKATOS


Konzertdetails:

Am Donnerstag, 05.07.2018, um 19:30 Uhr

im Steinway-Haus – Rubinsteinsaal

80687 München, Landsberger Strasse, 336
Anfahrt: S-Bahn und Bus "Laim", Bus 130 "Pronnerplatz"

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Ende der Veranstaltung: ca. 22 Uhr


Preise:
Steinway-Haus München
20 Euro Normalpreis
15 Euro ermäßigter Preis
5 Euro für Kinder bis 14 Jahre

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Der ungarische Pianist Béla Lakatos präsentiert am 05.07.2018 um 19:30 Uhr im Münchner Steinway-Haus ein vielseitiges Programm mit bekannten Werken von Beethoven, Chopin und Liszt. 1974 in Szentes im Südosten Ungarns geboren, studierte er zunächst an der Béla Bartók Musikakademie in Miskolc bei Péteri Mária Dunda, Gabor Papp, Árpád Boross und Sándor Falvai und schloss seine Ausbildung 1998 mit dem Diplom ab. 1998 bis 2014 war er als Klavierlehrer in der staatlichen Lajtha László Musikschule in Szentes tätig, Seit 2015 unterrichtet er an privaten Musikschulen in München und seit 2016 auch an der Volkshochschule München. 2001 gewann Béla Lakatos den ersten Preis im nationalen Klavierwettbewerb für Musiklehrer in Szekszárd. Er gibt zahlreiche Solo-Konzerte und hat Engagements als Klavierbegleiter mit gemischten Chören, verschiedenen Künstlern und Opernsängern. Er ist Mitglied im Tonkünstlerverband Bayern e. V.


Die Klaviersonate op. 13 von Beethoven, die auch als Pathétique bekannt ist, galt bereits zu Lebzeiten des Komponisten als eines seiner ersten Werke mit einem starken, persönlichen Ausdrucksstil. Sowohl der erste Satz mit der Grave-Einleitung als auch der langsame Cantabile- Mittelsatz sowie das Rondo weisen im politischen Zeitalter Napoleons auf ein Bekenntnis des überhöhten, pathetischen Schmerzes auf. Auch die Fantaisie-Impromptu op. 66 von Chopin ist ein sehr leidenschaftliches Werk voller Emotionen und Klangfarben: diese Komposition ist nach wie vor so populär, dass die Musik weiterhin in verschiedenen Medienbereichen wie Kunst, Film und Literatur verwendet wird.


Die Ungarische Rhapsodie Nr. 14 ist ein Bravourstück von Liszt, welches er später in eine weitere Version für Klavier und Orchester umwandelte, die heutzutage auch als Ungarische Fantasie bekannt ist. Die beiden volkstänzerischen Themen Lassan und Friska vermischen sich dabei mit einem ungarischen Volkslied, die der Komponist virtuos aufleben lässt. Die Dante-Sonate enstand während Liszts Pilgerzeit in Italien und wurde inspiriert durch die Göttliche Komödie. Lyrische Themen wie brilliante Oktavenläufe prägen dieses monumentale Klavierwerk als Abschluss des zweiten Bandes der Années de pélerinage.
Freuen Sie sich auf einen spannenden Klavierabend mit Béla Lakatos!

 

Programm

Ludwig van BEETHOVEN (1770–1827)
Klaviersonate Nr. 8 c-Moll op. 13 „Grande sonate pathétique“ (1798/99)
Grave – Allegro molto e con brio
Adagio cantabile
Rondo. Allegro


Franz LISZT (1811–1886)
Aus: Ungarische Rhapsodien S. 244
Nr. 14 f-Moll (1854)


PAUSE


Frédéric CHOPIN (1810–1849)
Fantaisie-Impromptu cis-Moll op. 66 (1834)


Franz LISZT
Aus: Années de Pèlerinage. Deuxième année: Italie S. 161
Nr. 7: Après une lecture de Dante: Fantasia quasi Sonata (1858)
Andante maestoso –
Presto agitato assai –
Tempo I –
Andante –
Allegro moderato – Più mosso –
Allegro – Allegro vivace – Presto – Tempo


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