BEETHOVEN – HIER!

- Der Weg eines Genies, Teil 2 -


Konzertdetails:

Am Sonntag, 16.02.2020, um 19:00 Uhr

im Kleines Theater Haar

85540 Haar, Casinostraße , 6
Anfahrt: S-Bahn 6 „Haar“

in Karte anzeigen.

Ende der Veranstaltung: ca. 21:30 Uhr


Preise:
Kein Verkauf über den Pianistenclub
Kartenverkauf über www.reservix.de Euro Normalpreis
nur über Kleines Theater Haar (Tel:089 890569810) Euro ermäßigter Preis

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BEETHOVEN – HIER!
Der Weg eines Genies in drei Konzerten des Pianistenclub im Kleinen Theater Haar

2020 feiert die Welt den 250. Geburtstag eines der größten Komponisten der Welt – Ludwig van Beethoven. Der Pianistenclub greift dieses Jubiläum freudig auf und wird Beethoven gebührend würdigen. Eine besondere Trias ist im Kleinen Theater Haar zu erleben. Das erste Konzert beleuchtet seine Vorbilder und wie Beethoven seinen unverwechselbaren Stil fand, der zweite Abend zeigt ihn auf dem Höhepunkt seiner Schaffenskraft. Das dritte Konzert verdeutlicht den großen Einfluss, den Beethoven auf die nachfolgenden Komponisten-Generationen ausgeübt hat.

I: Fr, 20.12.2019 WOHER – wer Beethoven beeinflusste.
II: So, 16.02.2020 HIER – Beethoven angekommen in seiner Zeit.
III: So, 05.07.2020    WOHIN – auf wen Beethoven besonders gewirkt hat.


Konzert II: HIER

Beethoven ist auf dem Höhepunkt seiner Schaffenskraft angelangt. Seine ersten größeren Kompositionen werden in diversen öffentlichen Aufführungen gespielt und in Zeitungen besprochen.
Auch die aufstrebende Zunft der Musikverleger zeigt großes Interesse an ihm und er erweist sich in Verhandlungen mit Ihnen, wie auch mit seinen Mäzenen, als recht geschickt. Fürst Carl von Lichnowsky, Widmungsträger u. a. der „Pathétique“, garantiert ihm ab 1800 jährlich eine stattliche Summe, was ihm ein hohes Maß an Unabhängigkeit ermöglicht.
Der wachsende berufliche Erfolg Beethovens wird von einer schweren persönlichen Krise überschattet. Ausgelöst durch ein schweres Gehörleiden, das ihn letztlich ganz ertauben lassen wird, bringt sie ihn fast dazu, sich das Leben zu nehmen.

In einer Zeit des großen gesellschaftlichen Umbruchs, der vor allem durch die Französische Revolution vorangetrieben wird, sind auch die künstlerischen Normen und Konventionen umstritten, was sich in sehr unterschiedlichen Strömungen konservativer und fortschrittlicher Kräfte widerspiegelt.
Auf dem Gebiet der Instrumentalmusik ist das beginnende Virtuosentum auf dem Vormarsch, dem Beethoven überwiegend skeptisch gegenübersteht, ist ihm doch immer die musikalische Aussage und die ausgefeilte Form ein höchstes Anliegen. Persönlich begegnet er aber vielen zeitgenössischen Komponisten durchaus freundschaftlich, entgegen dem Klischee des zum Jähzorn neigenden Eigenbrötlers. Dennoch hebt Beethoven sich bereits in der damaligen Zeit von allen Kollegen durch seinen kompromisslos eigenen Stil ab.
Werke dieses gereiften und durch eine schwere Krise geschüttelten Meisters werden zusammen mit Kompositionen ganz unterschiedlicher Zeitgenossen zu hören sein und machen ein klingendes Kaleidoskop der damaligen Zeit erlebbar.

Uli König/Annika Hörster

 

Ludwig van BEETHOVEN (1770–1827)
Klaviersonate Nr. 24 Fis-Dur op. 78 „Therese" (1809)
Adagio cantabile – Allegro ma non troppo
Allegro vivace

Franz SCHUBERT (1797–1828)
Impromptu c-Moll D 899 Nr. 1
Allegro molto moderato (1827)

Annika Hörster, Klavier

Franz Ignaz DANZI (1763–1826)
Sonata concertante B-Dur P. 256
Allegro
Largo
Allegretto
Florian Ewald, Klarinette
Uli König, Klavier

P A U S E

Muzio CLEMENTI (1752–1832)
Klaviersonate fis-Moll op. 25 Nr. 5 (1790)
Piuttosto allegro con espressione
Lento e patetico
Presto

Johann Nepomuk HUMMEL (1778–1837)
Rondo Es-Dur op. 11 (1804)

Ludwig van BEETHOVEN
15 Variationen mit Finale alla Fuga op. 35 „Eroica-Variationen" (1802)

Sylvia Dankesreiter, Klavier

Idee, Konzept und Moderation: Uli König

Veranstalter: Kleines Theater Haar
in Zusammenarbeit mit dem Pianistenclub e. V.


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