RACHMANINOW-NACHT II

- Zum 75. Todesjahr des Komponisten -


Konzertdetails:

Am Freitag, 16.03.2018, um 19:00 Uhr

im Gasteig München, Kleiner Konzertsaal

81667 München, Rosenheimer Straße, 5
Anfahrt: S-Bahn Rosenheimer Platz, Tram 18 "Am Gasteig"

in Karte anzeigen.

Ende der Veranstaltung: ca. 22:15 Uhr


Preise:
Gasteig
25.00 Euro Normalpreis
20.00 Euro ermäßigter Preis
10.00 Euro für Kinder bis 14 Jahre

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Sergej Rachmaninow (01.03.1873 – 28.03.1943)

Nach dem großen Erfolg der „Rachmaninow-Nacht“ im Kleinen Konzertsaal des Gasteigs vor vier Jahren und anlässlich des 75. Todesjahres des Komponisten lädt der Pianistenclub München sein verehrtes Publikum zur „Rachmaninow-Nacht II“.

Sergej Rachmaninows unverwechselbarer Stil entwickelt die Linie Chopin – Liszt weiter und ist in seiner virtuosen Schreibweise bis heute unübertroffen. Sein Klaviersatz ist von größter Klangfülle und überwältigender Farbenpracht, aber ebenso von eleganter Geschmeidigkeit und hoher Sensibilität geprägt.

Der Pianistenclub hat das dreiteilige Programm komplett neu konzipiert und bietet einen umfassenden Blick in Rachmaninows Schaffen. Der Bogen spannt sich von einem frühen Kammermusikwerk, dem Trio élégiaque Nr. 1, in welchem der 19-jährige Student sein großes Klangvermögen bereits entwickelt, bis zu seinem letzten Werk, einer Transkription von Tschaikowskys „Wiegenlied“, dem Werk eines Komponisten, den unser Meister so sehr verehrte. Er reicht von den berühmten Études tableaux, die Chopins und Liszts Tradition der Konzertetüden fortsetzen und gleichzeitig Tonbilder mit poetischem Titel sind, bis zu den Préludes und Moments musicaux, welche bei Pianisten und Publikum gleichermaßen beliebt sind. Er umfasst die humorvolle Polka de W.R., eine Transkription von Franz Behrs Scherzpolka „Lachtäubchen“, die zum Lieblingsstück seines Vaters Wassilij Rachmaninow avancierte, und sein bedeutendstes Werk, die gewichtige Klaviersonate Nr. 2 bMoll, welche an Rachmaninows großes Vorbild, die bMollSonate von Chopin, erinnert.

Die berühmten Glockenklänge im vierhändigen Stück „Ruhm“ dürfen in einem Rachmaninow-Programm natürlich nicht fehlen.

Die Schauspielerin Karin Wirz führt uns durch das Programm, durch Details aus der Biografie des Künstlers wird sie zum Verständnis seiner Musik beitragen.

Irina Shkolnikova/Heiko Stralendorff

Sergej Rachmaninow (01.03.1873 – 28.03.1943)

Teil I: „Élégie“

Trio élégiaque Nr. 1 g-Moll (1892)
Lento lugubre – Più vivo – Risoluto – Tempo I – Più vivo – Alla Marcia funebre
Elisa Gummer, Violine; Takuro Okada, Violoncello
Dmitrij Romanov, Klavier

Aus: Etudes-tableaux op. 33 (1911)
Nr. 6 es-Moll „Schneesturm“
Nr. 7 Es-Dur „Der Jahrmarkt“
Nr. 8 g-Moll

Aus: Etudes-tableaux op. 39 (1916/17)
Nr. 6 a-Moll „Rotkäppchen“

Peter Chukhnóv, Klavier

Aus Etudes-tableaux op. 39 (1916/17)
Nr. 3 fis-Moll – Nr. 8 d-Moll – Nr. 9 D-Dur
Dmitrij Romanov, Klavier

Teil II: „Momente“

Aus: Préludes op. 23 (1901/03)
Nr. 7 c-Moll – Nr. 5 g-Moll
Nathalie Koshokar, Klavier

Aus: Six Moments musicaux op. 16 (1896): Nr. 1 b-Moll – Nr. 4 e-Moll
Para Chang, Klavier

Zwei Klavier-Transkriptionen von Sergej Rachmaninow:

Peter Tschaikowsky (1840–1893)
Berceuse gis-Moll op. 16 Nr. 1 (1941)

Franz Behr (1837–1898): Polka de W.R. As-Dur (1911)

Irina Shkolnikova, Klavier

Teil III: „Glory“

Aus: Six Morceaux op. 11 für Klavier zu vier Händen (1894)
Nr. 1 e-Moll: Barcarolle
Nr. 2 D-Dur: Scherzo
Nr. 6 C-Dur: Glory
Olga Kigel und Eleonora Turkenich, Klavier zu vier Händen

Klaviersonate Nr. 2 b-Moll op. 36 (1913)
Allegro agitato – Non allegro – Allegro molto
Peter Chukhnóv, Klavier

Moderation: Karin Wirz; Idee und Konzept: Irina Shkolnikova

Ende des Konzerts: ca. 22:15 Uhr


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